Mittwoch, 2. April 2008

Köstlich - Vegetarische & vegane Kost + Reformhaus


Nach vielen Ankündigungen haben wir es nun auch tatsächlich geschafft, das sagenumwitterte Köstlich, Färbergasse 8, 1010 Wien, auszuprobieren, mitterlerweile sogar zweimal und dabei wird es sicher nicht bleiben! Beim Köstlich handelt es sich um eine vegetarisch/veganes Lokal mit kleinem Geschäft, das eine tägliche Auswahl an jeweils 2 verschiedenen Menüs bietet und vom Konzept vielen anderen vegetarischen Reformhauslokalen ähnelt: es gibt keine à la carte-Auswahl, außerdem herrscht Selbstbedienung, ein angrenzender Reformladen ist vorhanden und die Öffnungszeiten sind auf den Tag beschränkt.


Das Essen

Letzte Woche habe ich schon schon eine ausgezeichnete Tofu-Curry-Suppe und ein nicht minder gutes Krautgulasch mit einer Nussschnitte gegessen und heute hat das vegoglad-Team das Köstlich noch einmal gemeinsam getestet. Für uns gab es eine sehr gute Erbsensuppe (ein Volksfest für jeden Skandinavier ;)), für Johan Maislaibchen mit Krautletscho und für mich Kohlrouladen mit Tomatensauce. Alle Speisen, die wir bis jetzt probiert haben, waren durch die Bank sehr gut und verdienen auf alle Fälle 4-5 Punkte. Auch die online abrufbare Menüauswahl konnte uns überzeugen. Es gibt immer zwei verschiedene Suppen (€ 3.9), zwei Hauptspeisen (€ 5.9) und je eine Nachspeise um € 2.9. Zusätzlich gibt es eine sich wöchentlich ändernde Auswahl an Salaten (€ 4.9). Die Suppe ist eine wirklich ordentliche Portion, der Preis ist gerechtfertigt, nur leider geht sich dann eine Hauptspeise nur bei trainiertem Magen aus ;)
Von den Suppen und den Hauptspeisen ist übrigens eine vegan bzw. vegan möglich und vegane Speisen sind auch als solche gekennzeichnet.

Da uns sowohl die Speisenauswahl, als auch die Qualität der Speisen, die fairen Preise und die Tatsache, dass man nicht nur Wasser, sondern auch Brot nehmen kann, soviel man will, überzeugt hat, erhält das Köstlich aus kulinarischer Hinsicht von uns 5 vegoglads.






Das Lokal

Das Köstlich ist Reformhaus und Lokal in einem, beides davon aber recht klein gehalten. Es gibt eine kleine Auswahl an Lebensmitteln und 16 Sitzplätze im Lokal. Die Öffnungszeiten sind mit 8:30-18:30 (mo-do) bzw. 8:30-15:00 (fr) recht begrenzt und um die Mittagszeit ist recht viel los (zu Recht!), deswegen ist es, sofern die Möglichkeit besteht, etwas besser, wenn man erst ab etwa 14:00 Uhr vorbeischaut.

Die Einrichtung ist modern und gemütlich, vielleicht aber etwas zu hell. Das Köstlich eignet sich auch gut um einfach nur einen Kaffee (Dinkelkaffee um genau zu sein) etc. trinken zu gehen. Praktisch ist auch, dass es nicht sonderlich weit von der Uni entfernt ist, nur etwas versteckt in der kleinen Färbergasse. Besonders hervorzuheben ist auch die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit des Personals bzw. waren es wohl die Besitzer selbst. Wir haben uns sehr wohl dort gefühlt.

Aufgrund der netten Atmosphäre (50 Watt weniger und es wär noch schöner dort) sowohl was die Einrichtung als auch die Freundlichkeit betrifft, hat das Köstlich auch in dieser Kategorie die volle Punktzahl verdient (eine vegoglad-Premiere!).





Gesamteindruck

Das Köstlich konnte uns in jeder Hinsicht überzeugen. Besser wäre vielleicht die Suppenportionen zu verkleinern, damit sich ein Menü nicht nur für sehr große Esser ausgeht, ansonsten hat alles gut gepasst. Die Essensauswahl ist - gemessen am Konzept der wechselnden Tagesmenüs - sehr gut und die Speisen selbst sind gut zubereitet und geschmacklich sehr gut. Problematisch ist eigentlich nur, dass man um die Mittagszeit nicht so leicht einen Platz bekommt - aber selbst das ist ja im Grunde genommen ein weiteres Gütemerkmal.

Donnerstag, 20. März 2008

Vegirant

Ursprünglich wollten wir heute das Köstlich ausprobieren, sind jedoch aus Platzmangel im Vegirant, Währinger Straße 57, 1090 Wien, gelandet, das auch auf unserer Testliste stand. Ein Testessen im Köstlich wird natürlich alsbald nachgeholt.


Das Essen

Wir haben Bärlauchspätzle mit Frühlingsgemüse (€ 9.2) und Salat (€ 3.2) sowie ein kleines Tagesmenü (€ 6.9) bestehend aus einer Gemüsesuppe, einem Spinat-Tofu-Laibchen mit Kartoffelpüree sowie einen Karottenkuchen als Nachspeise gegessen. Es hat alles sehr gut geschmeckt und wir mussten auch nicht lange darauf warten. Ursprünglich war jedoch eine Gerstenmisosuppe angekündigt, auf die ich sehr neugierig gewesen wäre, meine Ersatzgemüsesuppe war jedoch sehr kräftig im Geschmack und voll mit buntem Gemüse. Das Essen war durch die Bank geschmacklich ausgezeichnet und gut in der Komposition. Auch der Karottenkuchen war sehr saftig und das Mousse au Chocolat, das Johan hatte, war sehr gut in Geschmack und Konstinenz. Leider war jedoch mein Spinat-Tofu-Laibchen nicht frisch gemacht und auch nur mehr lauwarm.
Das Salatbuffet (etwa 10 verschiedene Salate stehen zur Auswahl) konnte uns überzeugen, preislich war dieses auch angemessen. Der Preis des Menüs war mit € 6.9 sehr okay, will man à la carte essen, muss man jedoch mit einem Preis zwischen € 8 - 11 rechnen.
Für das ausgezeichnete Essen würden wir gerne 5 vegoglads vergeben, da die Laibchen aber nicht mehr ganz warm waren und manche Preise etwas erhöht erscheinen, vergeben wir 4 vegoglads.




Das Lokal

Das Restaurant selbst gehört zwar zu einem Reformladen, ist jedoch davon abgetrennt, Öffnungszeiten sind leider nur Mo-Fr 11:30 bis 18:00 Uhr. Das Lokal selbst hat einen gewissen Landgasthausflair und könnte durchaus ein kleines Umstyling vertragen. Es ist aber bequem und lädt zu längerem Verweilen ein. Es gibt sehr viele vegetarische Kleinlokale, die mehr an ein Imbiss erinnern, wenn man mal länger bleiben möchte und eine vielfältige Auswahl an Speisen haben will, ist man im Vegirant gut aufgehoben. Auch das Salatbuffet in der Mitte des Raumes hat uns gut gefallen und der Kellner war sehr nett und aufmerksam.
Da das Vegirant zwar gemütlich ist, jedoch sicherlich keinen Innenarchitekten vor Neid erblassen lässt und es für ein Lokal dieser Art wünschenswert wäre, dass es auch nach 18:00 Uhr offen hat, erhält das Vegirant für seine räumlichen und organisatorischen Qualitäten 3 vegoglads.




Bewertung

Da das Essen für uns schwerer wiegt, als die Räumlichkeiten und uns ersteres wirklich überzeugen konnte, erhält das Vegirant von uns 4 vegoglads, ist von der Höchstpunkteanzahl aber nicht sehr weit entfernt.


Dienstag, 18. März 2008

Formosa Vegetarisches Essen

Am Weg zurück nach Hause bin ich heute an einem Restaurant vorbeigegangen, das ich seit einem halben Jahr probieren wollte. Nämlich Formosa Vegetarisches Essen, Barnabitengasse 6, 1060 Wien, ein Restaurant das nicht nur ein Restaurant ist - man kann dort nämlich auch sehr viele Fleisch-, Käse- und Milch-Alternativen bekommen. Der Geschäftteil des Lokals in deutlich in Vegan und Vegetarisch aufgeteilt. Unter anderen kann man seltenes wie veg. Tintenfisch und veg. Leberkäs bekommen. Sie haben sogar einen Teil für Haustiere, wo man fleischfreies Katzenfutter und Hundefutter findet.


Das Essen

Ich hab das "Putengeschnetzelte" mit Schwammerln und Semmelknödel (€6.9) gegessen und das hat sehr gut geschmeckt, gut gewürzt und das Geschnetzelte hat mir konsistenzmässig gut gefallen. Dazu hab ich eine Karottensuppe gekriegt, die auch lecker war. Im Preis is immer die Tagessuppe oder ein Salat inkludiert. Deshalb ist das Ganze ziemlich günstig und alles wird frisch gekocht.

Da das Essen sehr gut und günstig war, muss ich leider sehr langweilig sein und schon wieder 4/5 vegoglads vergeben.


Das Lokal

Besonders viel Platz gibts nicht. Wenn man sich hinsitzen will und dort essen will, gibt's drei kleine Tische, um die man kämpfen darf. Die Besitzerin scheint die meisten Kunden zu kennen, deshalb nehme ich an, dass es ein Stammlokal für viele Veganer und Vegetarier im 6. und 7. Bezirk ist. Und das ist aufgrund der freundlichen Stimmung im Lokal leicht nachzuvollziehen. Für die gute Kombination Restaurant und Geschäft werdens auch hier 4 vegoglads


Hinfinden & Sonstiges

Man findet das Restaurant in einer ruhigen Gasse nur ein paar Schritte von der Mariahilferkirche; Barnabitengasse 6. Auf der Webseite findet man leider nicht das aktuelle Menü aber eine Auswahl des Menüs, so dass man ungefähr weiß, was man sich erwarten kann. Was man vielleicht auch erwähnen sollte, ist dass sie auch günstige Kochkurse halten. Über die Webseite kann man sich anmelden wenns Interesse gäbe.

Freitag, 22. Februar 2008

Buchmüller - Ein Besuch


Heute haben wir wieder ein vegetarisches Lokal getestet, diesmal waren wir aber beide das erste Mal dort. Das Reformhaus Buchmüller ist Reformhaus und Büffet in einem, was ja mittlerweile sehr beliebt zu sein scheint. Weil's ja auch recht gut gelegen ist (Neubaugasse 17-19, 1070 Wien), wurde es nun wirklich mal Zeit für ein Testessen.


Das Essen

Es gibt vegetarisches und veganes Essen, man kann Montag bis Samstag zwischen 3 verschiedenen Hauptgerichten um je € 5.9 wählen und es gibt aucheine Tagessuppe um € 2.9. Heute standen Süßkartoffeln mit Safranreis, Linseneintopf und vegetarische Lasagne zur Auswahl.
Zum Hauptgericht kann man sich dann auch noch aus einem Dutzend verschiedenen Salaten mehrere aussuchen, die man dazu haben will, und das fand ich persönlich als Salatjunkie besonders fein.
Außerdem gibt es noch Gemüse- und Dinkelburger, die auch sehr lecker sind und außerdem praktisch, wenn nur mal Lust auf einen Snack hat.

Wir haben uns beide für die Lasagne entschieden - und hier sei ein kleiner Minuspunkt angegeben: der Linseneintopf war wahrscheinlich gut, aber die Optik schrie "Gefängnisessen", da könnte man was dran ändern. Dafür war aber die Lasagne sowohl optisch ansprechend als auch geschmacklich richtig gut. War mit Lauch und gelben Karotten gefüllt, sehr gut gewürzt, saftig innen, krustig außen.
War sicher nicht unser letzter Besuch beim Buchmüller!

Wir vergeben für das Essen 4 vegoglads.



Das Lokal

Das Lokal ist Reformhaus und Restaurant in einem. Das Essen holt man sich selbst an der Theke und liefert das Geschirr im Idealfall dann auch wieder ab. Es ist recht klein und familiär, die Angestellten dort waren sehr freundlich und vor allem der Sitzbereich hatte einen netten Retro-Charme. Es war aber leider etwas eng dort und durch die Raumknappheit nicht so bequem.

Deshalb geben wir auf der Wohlfühlskala 3 vegoglads.






Die Bewertung

In der Gesamtbewertung vergeben wir aufgrund des guten Essens und des netten Klimas 4 vegoglads.


Donnerstag, 21. Februar 2008

Shiho - Ein Besuch

ACHTUNG: Lokal mittlerweile geschlossen!



Das ganze vegoglad-Team (sprich Iris und ich) war heute auf Besuch beim Restaurant Shiho (Ex-Green Way). Ein Restaurant, das heute sehr ruhig war, was högstwahrscheinlich damit zu tun hatte, dass immer noch Energieferien sind. Das Restaurant is nämlich direkt neben dem Campus in der Spitalgasse 1,1090 Wien, Mo-Fr, 11:30-16:00.


Das Essen

Das Essen ist immer vegetarisch und meist auch vegan und sie haben jeden Tag ein paar (2-3) Gerichte zur Auswahl und eine Tagessuppe. Heute gab es Rote-Linsen-Sellerie mit Spinatnudeln und/oder Reis um € 4.9, Nusskarottenlaibchen mit Tomaten-Chutney und Reis um € 5.9 und dann auch Kofta-Käse-Paprikabällchen mit Reis um € 6.4.

Ich hab die Berglinsensuppe und die Nusskarottenlaibchen, oder sollte ich vielleicht schreiben, das ich nur Singular ein Laibchen bekommen habe, genommen. Die Suppe ist mit ein wenig Joghurt serviert und war gut gewürzt aber immer noch so, dass man die guten Linsen herausschmecken konnte. War wirklich lecker. Die bzw. das Laibchen war nicht so wirklich würzig, hat aber sehr gut geschmeckt, und hat super mit der Chutney-Sauce harmoniert. Sicherlich etwas, dass ich selbst mal nachkochen werde! Ich (Iris) als jahrelanger Stammgast war wie immer sehr zufrieden. Die Portionen haben eine gute Größe, vor allem in Kombination mit der Suppe, und ich hab noch nie was bekommen, das nicht gut gewesen wäre.

Für das Essen vergeben wir 4 vegoglads.




Das Lokal

Rein optisch schaut das Restaurant von außen vielleicht nicht so einladend aus. Aber drinnen ist es dann ganz gemütlich, nicht zu groß und ruhige Farben. Es ist aber ein Lokal, wo man nach dem Essen dann auch wieder geht und nicht in einem bequemen Sofa/Polstersessel rumlümmeln kann.

Deshalb vergeben wir für die Atmosphäre im Lokal 3 vegoglads.




Hinfinden und Sonstiges

Das Restaurant findet man leicht an der Ecke Spitalgasse/Alser Straße. Und für alle arbeitenden Menschen, die mit Spannung jedes Wort des Textes lesen: Ja, sie nehmen auch Monopoly-Geld (sprich Sodexho-Gutscheine)!

Die Bedienung ist nach schwedischer Art; also gar keine. Man geht zur Theke und holt sich da alles ab und wenn man brav ist, wie wir natürlich waren, bringt man danach das Geschirr zurück. Ist ein kleiner netter Familienbetrieb.


Unsere Bewertung

In der Gesamtbewertung vergeben wir sehr gerne 4 vegoglads.