Freitag, 18. April 2008

Dharamsala

ACHTUNG: Lokal mittlerweile geschlossen!



Diesmal sind wir in Ottakring ausgeschwärmt um ein indisches vegetarisches Lokal, nämlich das Dharamsala am Yppenplatz, zu testen. Da wir beide indisches Essen sehr gut finden, haben wir uns auch schon ziemlich auf diesen Besuch gefreut, gänzlich erfüllt wurden unsere Erwartungen jedoch leider nicht.





Das Lokal

Wenn man durch die Tür tritt, riecht es gut nach Essen, nicht zu viel, sondern nur so, dass man Lust darauf kriegt. Das Restaurant ist ziemlich klein und in warmen Farben gehalten, was einen sehr gemühtlichen ersten Eindruck vermittelt. Die freundliche Stimmung verstärkt die Gemütlichkeit und man konnte ruhig und entspannt das Essen genießen. Man fühlt sich ganz einfach im Restaurant wohl und wir vergeben deshalb 4 vegoglads für das "Raumerlebnis".




Das Essen

Wir haben beide das Gleiche bestellt, nämlich das Dal-Linsen-Curry und eine Ingwersuppe (im sehr fairen Menüpreis von € 5.9). Das Curry wurde mit Reis und indischem Brot serviert. Von der Farbe her war ich ein bissl enttäuscht, war zwar nicht farblos aber von einem Dal-Curry hatte ich mir ein wenig mehr erwartet. Es hat ganz gut geschmeckt aber "etwas" hat gefehlt, der Meinung sind wir beide. Es fehlte an der Vielfalt der Gewürze, die ja gerade für das indische Essen so typisch ist und auch am Salz wurde ein wenig gespart. Weil das Essen zwar gut war, aber das Pünktchen auf dem i fehlte, können wir dem Essen nicht mehr als 3 vegoglads geben.


Donnerstag, 13. März 2008

Mondscheinstüberl

ACHTUNG: Lokal mittlerweile geschlossen!


Und erneut ist das vegoglad-Team (diesmal sogar mit Verstärkung) ausgerückt um vollkommen uneigennützig ein Lokal zu testen. In diesem Fall war es das Mondscheinstüberl in der Zollergasse 24, 1070 Wien. Hinter dem Lokal an der Ecke Mondscheingasse/Zollergasse steht das Team vom Bioladen/-restaurant St. Josef, das gleich nebenan ist. Alle Speisen und Getränke sind bio und vegan.



Das Essen

Die Menükarte ist eine Mischung aus österreichisch, international und Vollwert. Gute Getränkeauswahl, das Bio-Bier besticht vor allem durch die Kohlensäurereduktion, beachtenswert ist aber die Weinkarte.

Es gibt eine wechselnde Menükarte, bestehend aus mehreren Vor-, Haupt-, und Nachspeisen sowieso verschiedenen Salaten, einige Gerichte gibt es jedoch immer, z. B. das vegane Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat (€ 7.50).

Letzteres haben wir (bzw. Ambros) auch getestet. Es war sehr gut, wurde geschmacklich aber hauptsächlich von der Panier (=Panade) getragen. Ich (Iris) hatte gebackenen Sellerie mit Erdäpfelsalat. War geschmacklich gut, aber etwas zu fett und zwei Stück gebackener Sellerie mit Erdäpfelsalat für € 7.50 schien mir auch nicht wirklich angemessen. Johan war mit seinen Grünkernlaibchen mit glasiertem Gemüse und Preiselbeersauce (€ 8.00) sehr zufrieden. Aus meinen 3 Punkten, Ambros' 4 Punkten und Johans 4,5 Punkten ergibt sich für das Mondscheinstüberl-Essen ein guter Schnitt von 4 vegoglads.


Das Lokal

Das Mondscheinstüberl hat von der Wandverkleidung über die Theke hin zum Schild so einiges vom Vorgänger-Lokal übernommen und ist damit eine wirklich seltene Erscheinung: ein veganes Bio-Gasthaus. Wer sagt, das passt nicht, irrt. Das Mondscheinstüberl ist ein charmantes Lokal, das aber leider (noch) nicht zum längeren Verbleib einlädt. Wenn schon Gasthaus, dann richtig - wo sind Stammtischverweise und die klassische Gasthausmenage? Vollkommen stimmig ist die Mischung aus traditionellem Gasthaus und minimalistischem Lokal mit heller Glasfront im Moment noch nicht. Aber originell auf alle Fälle. Freundlich, aufmerksam und schnell war auch das Personal.

Deshalb gibt es von uns 3+1 (für die Originalität) vegoglads.


Gesamtbewertung

In der Gesamtwertung, in der wir zwischen 3 und 4 vegoglads schwankten, haben wir uns für 4 vegoglads entschieden, da das Mondscheinstüberl vor allem durch seine charmante Kombination aus vegan + Gasthaus besticht.